Dow Jones Industrial Average (DJIA)

Der berühmteste und am meisten zitierte Aktienindex ist der Dow-Jones-Industrie-Index (Dow Jones Industrial Average, kurz DJIA). Die erste Notierung datiert vom 26. Mai 1896. Der DJIA umfasst ausschliesslich führende Industriewerte aus den USA. Ursprünglich enthielt er 20, heute  sind es immer noch lediglich 30 Titel aus einer Summe von mehreren Tausend.

Vom 31.12.1896 bis zum 31.12.2017 rechnet sich für den DJIA eine Jahresrendite von durchschnittlich 5,72% und vom 31.12.1925 bis zum 31.12.2017 von 5,66%. Das ist – zumindest auf den ersten Blick – enttäuschend, wissen wir doch vom CH-Aktienmarkt, dass dieser seit Ende 1925 mit durchschnittlich 7,83% rentiert hat. Wichtig ist hier zu wissen, dass der DJIA – gleich wie etwa der Swiss Market Index (SMI) – als so genannter Preisindex (Kursindex) berechnet wird. Dividendenzahlungen werden nicht reinvstiert. Das ist bei der Pictet-Studie und mithin beim SPI (Swiss Performance Index) anders. Dividendenzahlungen werden hier reinvestiert.

Das nachstehende Diagramm macht die Entwicklung des DJIA seit dem 31.12.1896 transparent. Dargestellt sind ausserdem die Jahresrenditen. Die höchste Plus-Performance ergab sich im Jahr 1915 (+81,66%), die höchste Negativ-Performance im Jahr 1931 (-52,67%). Die jährliche Standardabweichung rechnet sich mit 20,58%.

    4,27% Jahresrendite (Price Return) mit Referenzwährung CHF ...

    Mit Referenzwährung CHF rechnet sich für den Dow Jones Industrial (DJIA) vom 31.12.1896 bis zum 31.12.2017 eine Jahresrendite (Price Return) von 4,27%. Mit Referenzwährung USD (siehe weiter oben) sind es 5,72%. Grund für diese doch beachtliche Differenz ist der starke Schweizerfranken. Kostete ein USD 1896 CHF 5.19, galt ein USD Ende 2017 gerade noch CHF 0.98 ...

      Mit Referenzwährung CHF rechnet sich für den DJIA eine jährliche Standardabweichung von 22,98%. In USD ergibt sich eine Standardabweichung von 20,58% pro Jahr.

      DIE BESTEN UND DIE SCHLECHTESTEN BÖRSENMONATE

      Eigentlich dürfte man erwarten, dass jeder Kalendermonat rund einen Zwölftel zur Langfristperformance des Dow Jones Industrial Average (DJIA) beiträgt. Dem ist aber nicht so: Von Ende 1896 bis Ende 2017 sind rund zwei Drittel der mittleren Jahresperformance von 5,72% in den Monaten Dezember (D), Juli (J) und April (A) erwirtschaftet worden. Der signifikant schlechteste Börsenmonat ist der September. Auch die Monate Februar und Mai performten in den letzten 121 Jahren im Schnitt negativ.