Rückbesinnung auf das klassische Kreditgeschäft ...

Bis zum Ausbruch der Finanzmarktkrise hat sich der Bilanzsummen-Anteil des klassischen Kreditgeschäfts der Banken in der Schweiz nach und nach verringert. 1991 machten die Kreditausleihungen 64,72% der Bilanzsumme aus; 2005 waren es noch 39,02%. Verantwortlich dafür war im Wesentlichen die Geschäftspolitik der Schweizer Grossbanken.  Seit Ende 2012 macht der Anteil der Kredite an Nichtbanken (Hypothekar- und andere Kundenforderungen) wieder rund 50% der Bilanzsumme aus (Ende 2017 = 49,89%).

    Hoher Anteil an besicherten Krediten ...

    Das Kreditportfolio (Inland-/Auslandkredite) der Banken in der Schweiz ist zum grössten Teil besichert. Ende 2017 waren 62,22% der Ausleihungen hypothekarisch bzw. grundpfändlich gedeckt; 22,63% waren mit anderen Sicherheiten (z.B. Faustpfand) unterlegt. Bloss 15,15% der Ausleihungen waren unbesichert. Vor Ausbruch der Finanzmarktkrise (2007) lag der Anteil der Blankokredite noch bei gut 25%.

      Noch ausgeprägter ist das Verhältnis von gedeckten zu ungedeckten Krediten im Inlandgeschäft. Ende 2017 waren 92,08% der Inlandkredite gedeckt, 87,19% durch Grundpfand und 4,89% durch andere Sicherheiten. Bloss 7,92% aller Inlandkredite waren unbesichert. Vor rund 30 Jahren, Ende 1987, war der Anteil der Blankokredite noch fast doppelt so hoch (15,82%).