Anzahl Banken seit 1989 mehr als halbiert ...

Für das Jahr 1989 führt die schweizerische Bankenstatistik 631 Banken auf. Per Ende 2017 sind es gerade noch 254 Institute. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der inländischen Geschäftsstellen (Sitze, Filialen) von 5'551 (2008) auf 2'937 (2017) zurück gegangen. Mit einer Geschäftsstelle auf rund 2'900 Einwohner ist das Bankstellennetz in der Schweiz nach wie vor ausgesprochen dicht.

Zum Rückgang der Anzahl Banken hat die Gruppe der Regionalbanken am meisten beigetragen. Durch Übernahmen und Fusionen haben seit 1987 152 Institute ihre Selbstständigkeit verloren. Eine Regionalbank, die Spar- und Leihkasse Thun, musste am 3. Oktober 1991 ihre Schalter schliessen.

Die Schliessung von Geschäftsstellen geht hauptsächlich auf das Konto der Kantonalbanken (1988: 1'414, 2017: 641), der Grossbanken (1991: 1'047, 2017: 461) sowie der Regionalbanken (1988: 1'136, 2017: 360). Die Raiffeisengruppe hat sich bisher mit Geschäfsstellenschliessungen etwas weniger hervorgetan (1995: 1'336, 2017: 893).

    16'568 weniger Inland-Vollzeitstellen als Ende 2008 ...

    Ende 2008 zählten die Banken in der Schweiz (ohne Filialen im Ausland) 110'122 Vollzeitbeschäftigte. Neun Jahre später, Ende 2017, sind es noch 93'554, d.h. 16'568 Vollzeitstellen weniger. Am meisten Stellen gingen bei den Grossbanken (-15'963) und bei den Auslandbanken (-6'463) verloren. Zugelegt haben die Anderen Banken (+4'512), die Börsenbanken (+3'943), die Raiffeisengruppe (+ 1'414) und die Kantonalbanken (+386).

    Der Hauptgrund für den markanten Stellenabbau dürfte die zunehmende Auslagerung (auch ins Ausland) von nicht bankspezifischen Tätigkeiten sein.  

    Die Zahl der Beschäftigten in den Auslandfilialen ging von 25'618 (Ende 2008) auf 16'859 (Ende 2017) zurück.

      Die Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bei den einzelnen Bankengruppen (ohne Filialen im Ausland) präsentiert sich per Ende 2017 wie folgt: