Anzahl Banken seit 1989 mehr als halbiert ...

Für das Jahr 1989 führt die schweizerische Bankenstatistik 631 Banken auf. Per Ende 2016 sind es gerade noch 261 Institute. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der inländischen Geschäftsstellen (Sitze, Filialen) von 5'551 auf 3'029 zurück gegangen. Mit einer Geschäftsstelle auf rund 2'800 Einwohner ist das Bankstellennetz in der Schweiz immer noch ausgesprochen dicht.

Zum Rückgang der Anzahl Banken hat die Gruppe der Regionalbanken und Sparkassen am meisten beigetragen. Durch Übernahmen und Fusionen haben seit 1987 152 Institute ihre Selbstständigkeit verloren. Eine Regionalbank, die Spar- und Leihkasse Thun, musste am 3. Oktober 1991 ihre Schalter schliessen.

Die Schliessung von Geschäftsstellen geht hauptsächlich auf das Konto der Kantonalbanken (1988: 1'414, 2016: 669), der Grossbanken (1991: 1'047, 2016: 468) sowie der Regionalbanken und Sparkassen (1988: 1'136, 2016: 363). Die Raiffeisengruppe hat sich bisher mit Geschäfsstellenschliessungen eher zurückgehalten (1995: 1'336, 2016: 936).

    8'740 weniger Inland-Vollzeitstellen als Ende 2008 ...

    Ende 2008 zählten die Banken in der Schweiz 110'122 Vollzeitbeschäftigte. Acht Jahre später, Ende 2016, sind es noch 101'382, d.h. 8'740 Vollzeitstellen weniger. Am meisten Stellen gingen bei den Grossbanken (-8'004) und bei den ausländisch beherrschten Banken (-5'643) verloren. Am stärksten zugelegt haben die Raiffeisengruppe (+ 1'203) und die Börsenbanken (+3'511).

    Die Zahl der Beschäftigten in den Auslandfilialen ging von 26'617 (Ende 2008) auf 19'463 (Ende 2016) zurück.

      Die Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bei den einzelnen Bankengruppen (ohne Filialen im Ausland) präsentiert sich per Ende 2016 wie folgt: