Wertschriftenbestände deutlich höher als Bilanzsumme ...

Die Wertschriftenbestände in den Kundendepots der Banken in der Schweiz beliefen sich per Ende 2020 auf CHF 6'944.049 Mia. Gemessen an der Bilanzsumme von CHF 3'467.265 Mia. sind dies 200,27%.

Knapp die Hälfte der Wertschriftenbestände (48,67%) werden von Auslandkunden gehalten. Ende 2005 waren es noch fast drei Fünftel (58,96%). Immerhin: Seit Ende 1998 hat sich der Wertschriftenbestand ausländischer Deponenten mehr als verdoppelt.

    Wertschriftenbestände ausländischer Privatkunden verlieren an Bedeutung ...

    Die Wertschriftenbestände ausländischer Kunden per 31.12.2020 werden mit CHF 3'379.937 Mia. ausgewiesen. CHF 588.156 Mia. (17,40%) sind im Eigentum von Privatkunden. CHF 2'791.781 Mia. (82,60%) gehen aufs Konto von institutionellen und kommerziellen Kunden. Ende der 1990er-Jahre machten die Depotwerte der ausländischen Privatkundschaft noch mehr als 50% aus!

      Die Wertschriftenbestände inländischer Kunden per 31.12.2020 werden mit CHF 3'564.112 Mia. ausgewiesen. CHF 748.472 Mia. (21,00%) sind im Eigentum von Privatkunden. CHF 2'815.634 Mia. (79,00%) gehen aufs Koto von institutionellen und
      kommerziellen Kunden. Ende der 1990er-Jahre machten die Depotwerte der inländischen Privatkundschaft noch mehr als 35% aus.

      Spuren der Finanzmarktkrise verwischt ...

      Die Finanzmarktkrise hat die Wertschriftenbestände in den Kundendepots der Banken in der Schweiz kräftig durchgeschüttelt. Allein die Aktienvermögen gaben im Jahr 2008 um CHF 760.468 Mia. nach. Aber auch die Fondsvermögen (Kollektivanlagen) gingen um nicht weniger als CHF 490.039 Mia. zurück. Das ausgezeichnete Aktienjahr 2019 hat nicht nur die Aktienwerte stark ansteigen lassen, sondern auch die Kollektivanlagen.