Wertschriftenbestände deutlich höher als Bilanzsumme ...

Die Wertschriftenbestände in den Kundendepots der Banken in der Schweiz belie-
fen sich per Ende 2016 auf CHF 5'654.117 Mia. Gemessen an der Bilanzsumme von
CHF 3'100.833 Mia. sind dies 182.34%.

Etwas mehr als die Hälfte der Wertschriftenbestände (51.09%) werden von Aus-
landkunden gehalten. Ende 2005 waren es noch fast drei Fünftel (58.96%). Seither
nimmt der Anteil der Depotbestände von Kunden aus dem Ausland kontinuierlich ab.

Wertschriftenbestände ausländischer Privatkunden verlieren an Bedeutung ...

Die Wertschriftenbestände ausländischer Kunden per 31.12.2016 werden mit CHF
2'888.433 Mia. ausgewiesen. CHF 503.447 Mia. (17.43%) sind im Eigentum von Pri-
vatkunden. CHF 2'384.987 Mia. (82.57%) gehen aufs Konto von institutionellen und
kommerziellen Kunden. Ende der 1990er-Jahre machten die Depotwerte der auslän-
dischen Privatkundschaft noch mehr als 50% aus!

Die Wertschriftenbestände inländischer Kunden per 31.12.2016 werden mit CHF
2'765.683 Mia. ausgewiesen. CHF 585.349 Mia. (21.16%) sind im Eigentum von Pri-
vatkunden. CHF 2'180.334 Mia. (78.84%) gehen aufs Koto von institutionellen und
kommerziellen Kunden. Ende der 1990er-Jahre machtden die Depotwerte der inlän-
dischen Privatkundschaft noch mehr als 35% aus.

Spuren der Finanzmarktkrise verwischt ...

Die Finanzmarktkrise hat die Wertschriftenbestände in den Kundendepots der Ban-
ken in der Schweiz kräftig durchgeschüttelt. Allein die Aktienvermögen gaben im
Jahre 2008 um CHF 760.468 Mia. nach. Aber auch die Fondsvermögen (Kollektivan-
lagen) gingen um nicht weniger als CHF 490.039 Mia. zurück.