Rückbesinnung auf das klassische Kreditgeschäft ...

Bis zum Ausbruch der Finanzmarktkrise hat sich der Bilanzsummen-Anteil des klas-
sischen Kreditgeschäfts der Banken in der Schweiz nach und nach verringert.
1991 machten die Kreditausleihungen 64.72% der Bilanzsumme aus; 2005 waren
es noch 39.02%. Verantwortlich dafür war im Wesentlichen die Geschäftspolitik der
Schweizer Grossbanken.  Seit Ende 2012 macht der Anteil der Kredite an Nichtban-
ken (Hypothekar- und andere Kundenforderungen) wieder rund 50% der Bilanz-
summe aus (Ende 2016 = 49.69%).

Hoher Anteil an besicherten Krediten ...

Das Kreditportefeuille (Inland-/Auslandkredite) der Banken in der Schweiz ist zum
grössten Teil besichert. Ende 2016 waren 63.74% der Ausleihungen hypothekarisch
bzw. grundpfändlich gedeckt; 20.79% waren mit anderen Sicherheiten (z.B. Faust-
pfand) unterlegt. Bloss 15.46% der Ausleihungen waren unbesichert. Vor Ausbruch
der Finanzmarktkrise (2007) lag der Anteil der Blankokredite noch bei gut 25%.


Noch ausgeprägter ist das Verhältnis von gedeckten zu ungedeckten Krediten im
Inlandgeschäft. Ende 2016 waren 91.68% der Inlandkredite gedeckt, 86.66%
durch Grundpfand und 4.82% durch andere Sicherheiten. Bloss 8.32% aller In-
landkredite waren unbesichert. Vor rund 30 Jahren, Ende 1987, war der Anteil
der Blankokredite noch fast doppelt so hoch (15.82%).