7.71% Jahresdurchschnittsrendite seit Ende 1925 ...

Ein CH-Aktienportefeuille - aufgebaut am 31.12.1925 mit einer Einmaleinlage von
CHF 100.00 - hätte sich gemäss Berechnungen der Banque Pictet & Cie SA bis zum
31.12.2016 zu einem Vermögen von nominell CHF 85'807.07 entwickelt. Das ent-
spricht einer durchschnittlichen Jahresrendite (geometrisches Mittel) von 7.71%.
Teuerungsbereinigt rechnet sich für die letzten 91 Jahre eine mittlere Rendite
(Realrendite) von 5.58%.

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Für die letzte Dekade (2007-2016) rechnet sich für den CH-Aktienmarkt eine durch-
schnittliche Jahresrendite (Total Return) von 2.61%. Teuerungsbereinigt beträgt die
Rendite (Realrendite) 2.53%.


CH-Aktienmarkt per Ende 2016 "trendneutral" bewertet ...

Für den CH-Aktienmarkt lässt sich für die letzten 91 Jahre ein fast idealtypischer
Trendkanal ausmachen. Per Ende 2016 notiert der CH-Aktienmarkt (85'807.07) fast
genau in der Kanalmitte, d.h. beim "trendneutralen Wert" von 85'340.67. Umge-
rechnet auf den Swiss Performance Index (SPI) lauten die Werte per 31.12.2016
wie folgt: SPI = 8'965.70, "trendneutraler Wert" = 8'916.97.

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Per 31.12.2017 entspricht das untere Ende des Trandkanals einer Notierung von
5'558.74 und das obere Ende einer Notierung von 16'642.47 SPI-Punkten. Ge-
messen an der Jahresendnotierung 2016 von 8'965.70 rechnet sich so für das Jahr
2017 ein "maximales" Verlust-/Gewinnspektrum von -38.00% bzw. +85.62%.


ibf-Aktienbarometer Schweiz

Auf der Basis des ibf-Trendkanals für den Aktienmarkt Schweiz lässt sich eine Art
Aktienmarkt-Barometer generieren. Dieser präsentiert sich wie folgt:

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Obschon der Aktienmarkt Schweiz in der langen Sicht durchaus "fair" bewertet er-
scheint, ist besonderer Optimismus nicht wirklich angesagt. Was uns die neue US-
Präsidentschaft bescheren wird, liegt irgendwo zwischen "himmelhoch jauchzend"
und "zu Tode betrübt". Die "chinesische Grippe" (Wachstumsschwäche, überdimen-
sionierte und zudem stark fremdfinanzierte Produktionsanlagen, irrationale Börsen-
kapriolen) ist wohl noch nicht auskuriert. Ein Wiederauflodern der Bankenkrise mit
Brandherd in Italien kann sich leicht in Europa und darüber hinaus ausweiten.

Ein allgemeines Klima der Unsicherheit kann die unausgestandene Staatsschulden-
krise sehr schnell wieder in die Schlagzeilen bringen und die Renditen zweit- und
drittklassiger Schuldner in die Höhe treiben. Dies könnte (europäische) Geldpolitiker
definitiv mit der Tatsache konfrontieren, dass sie am Ende ihres Lateins sind. In
einem solchen Kontext wären alternative Investments nicht wirklich eine Option.
Das gilt - bezogen auf die Schweiz - auch für Immobilien, die viel gelobten Rendite-
liegenschaften (z.B. Mehrfamilienhäuser) und Stockwerkeigentum (Eigentumswoh-
nungen) eingeschlossen.

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bruttoinlandprodukt schweiz