Rückbesinnung auf das klassische Kreditgeschäft ...

Bis zum Ausbruch der Finanzmarktkrise hat sich der Bilanzsummen-Anteil des klas-
sischen Kreditgeschäfts der Banken in der Schweiz nach und nach verringert.
1991 machten die Kreditausleihungen 64.72% der Bilanzsumme aus; 2005 waren
es noch 39.02%. Verantwortlich dafür ist im Wesentlichen die Geschäftspolitik der
Schweizer Grossbanken.  Per Ende 2015 ergibt sich wieder ein Anteil der Kredite
an Nichtbanken (Hypothekar- und andere Kundenforderungen) von mehr als der
Hälfte (50.81%) der Bilanzsumme.

Hoher Anteil an besicherten Krediten ...

Das Kreditportefeuille (Inland-/Auslandkredite) der Banken in der Schweiz ist zum
grössten Teil (83.49%) besichert. 62.35% der Ausleihungen sind hypothekarisch
bzw. grundpfändlich gedeckt. 21.14% sind mit anderen Sicherheiten (z.B. Faust-
pfand) unterlegt. Bloss 16.51% der Ausleihungen sind so genannte Blankokredite.

Noch ausgeprägter ist das Verhältnis von gedeckten zu ungedeckten Krediten im
Inlandgeschäft. 91.59% der Inlandkredite sind gedeckt, 87.06% durch Grundpfand
und 4.53% durch andere Sicherheiten.