Hypothekarzins auf historischem Tief ...

Der durchschnittliche Hypothekarzins seit 1850 rechnet sich mit 4.42%, jener seit
1970 mit 4.66% und jener seit 1990 mit 4.00%. Im Vergleich dazu ist das aktuelle
Hypothekarzinsniveau geradezu paradiesisch. Noch nie in den letzten 165 Jahren
notierten die Hypothekarzinssätze so tief.

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Geht man - über kurz oder lang - von einem risikobedingten Wiederanstieg des
Zinsniveaus aus, empfiehlt sich der Abschluss von mittelfristigen - oder noch bes-
ser - von langfristigen Festhypotheken.


Festhypotheken-Anteil von rund 80% ...

Per Ende 2015 summierten sich die Hypothekardarlehen der CH-Banken an Inland-
schuldner auf CHF 923.906 Mia. Davon waren CHF 731.693 Mia. Festhypotheken.
Das entspricht einem Anteil von 79.20% (Vorjahr: 86.64%). Der Rückgang zum
Vorjahr ist das Ergebnis einer Umgruppierung von LIBOR-Hypotheken zu den vari-
ablen Hypotheken innerhalb der Grossbankengruppe.

Raiffeisengruppe im Vormarsch ...

In den letzten 20 Jahren hat die Raiffeisengruppe ihr Hypothekenportefeuille um
das 4.4-fache (4.36) erhöht. Die jährliche Zuwachsrate rechnet sich im Schnitt mit
nicht weniger als 7.64%. Die Kantonalbankgruppe (durchschnittliche jährliche Zu-
wachsrate von 3.77%), die Grossbanken (2.08%) und die Regionalbanken und
Sparkassen (3.00%) konnten da nicht mithalten.

Bemerkenswert zugelegt hat auch die Gruppe der "Übrigen Banken". Die jährliche
Zuwachsrate rechnet sich hier mit 6.64%. Ausschlaggebend sind die Bank Coop
und die Migros Bank.

Kantonal- und Grossbanken nach wie vor Marktleader ...

Die Kantonalbanken (Marktanteil 2015 = 35.59%) und die Grossbanken (Marktan-
teil 2015 = 28.28%) sind nach wie vor die grössten schweizerischen Hypotheken-
banken. Während die Kantonalbanken ihren Marktanteil in den letzten 20 Jahren
halten konnten, ist jener der Grossbanken von fast 40% im Jahre 1994 auf unter
30% (28.28%) gesunken.

Die Raiffeisengruppe hat ihren Marktanteil in den letzten 20 Jahren mehr als ver-
doppelt.