Anzahl Banken seit 1989 mehr als halbiert ...

Für das Jahr 1989 führt die schweizerische Bankenstatistik 631 Banken auf. Per
Ende 2015 sind es gerade noch 266 Institute. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl
der inländischen Geschäftsstellen (Sitze, Filialen) von 5'551 auf 3'131 zurück
gegangen. Mit einer Geschäftsstelle auf rund 2'600 Einwohner ist das Bankstel-
lennetz in der Schweiz immer noch ausgesprochen dicht.

Zum Rückgang der Anzahl Banken hat die Gruppe der Regionalbanken und Spar-
kassen am meisten beigetragen. Durch Übernahmen und Fusionen haben seit
1987 152 Institute ihre Selbstständigkeit verloren. Eine Regionalbank, die Spar-
und Leihkasse Thun, musste am 3. Oktober 1991 ihre Schalter schliessen.

Die Schliessung von Geschäftsstellen geht hauptsächlich auf das Konto der Kan-
tonalbanken (1988: 1'414, 2015: 690), der Grossbanken (1991: 1'047, 2015:
492) sowie der Regionalbanken und Sparkassen (1988: 1'136, 2015: 367). Die
Raiffeisengruppe hat sich bisher mit Geschäfsstellenschliessungen sehr zurück-
gehalten (1995: 1'336, 2015: 975).

Undramatischer Beschäftigungsrückgang ...

Die Anzahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) hat sich seit Ausbruch der Finanz-
marktkrise nicht dramatisch reduziert. Seit Ende 2007 sind 12'311 Stellen verloren
gegangen, davon 6'533 bei Filialen im Ausland.

Diagramm als pdf


Die Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) der einzelnen Bankengruppen im
Inland präsentiert sich per Ende 2015 wie folgt: