Wechselkurse und Kaufkraftparitätentheorie ...
Im Mittelpunkt der Kaufkraftparitätentheorie steht die Aussage, dass Wechsel-
kurse die Inflationsdifferenzen zweier Länder bzw. Währungsgebiete auf mitt-
lere Sicht ausgleichen. Steigen beispielsweise die Preise in den USA um 5%,
während in der Schweiz die Preise stabil bleiben, erwartet die Theorie - bei vor-
her vergleichbarem Preisniveau - einen um 5% stärkeren Schweizer Franken.
USD/CHF-Kaufkraftparität per 29.02.2012 bei 1.1161 ...
Der faire Wechselkurs USD/CHF per 29.02.2012 rechnet sich mit 1.1161. Gemes-
sen am Februar-Mittelkurs von 0.9316 ist der US-Dollar zum Schweizerfranken
rund 18 Rappen zu billig.
Interpretiert man eine Notierung oberhalb/unterhalb einer Bandbreite (Tracking
Error) von +/-10.28% als Verkauf-/Kaufsignal, kann - für Investoren mit Referenz-
währung CHF - der Aufbau von USD-Engagements ins Auge gefasst werden.
EUR/CHF-Kaufkraftparität per 29.02.2012 bei 1.3862 ...
Der faire Wechselkurs EUR/CHF per 29.02.2012 rechnet sich mit 1.3862. Gemes-
sen am Februar-Mittelkurs von 1.2072 ist der Euro zum Schweizerfranken rund
18 Rappen zu billig.
GBP/CHF-Kaufkraftparität per 29.02.2012 bei 1.8934 ...
Der faire Wechselkurs GBP/CHF per 29.02.2012 rechnet sich mit 1.8934. Gemes-
sen am Februar-Mittelkurs von 1.4416 ist das britische Pfund zum Schweizer-
franken rund 45 Rappen zu billig.
YEN/CHF-Kaufkraftparität per 29.02.2012 bei 1.4064 ...
Der faire Wechselkurs YEN/CHF per 29.02.2012 rechnet sich mit 1.4064. Gemes-
sen am Februar-Mittelkurs von 1.1628 ist der japanische Yen zum Schweizer-
franken fast 25 Rappen zu billig.





